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Diskurse, Sexualität und Macht in pädagogischen Kontexten
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. (Tacit Dimensions of Pedagogy ; SITE)ORCID iD: 0000-0003-0328-1971
2012 (German)In: Körperlichkeit in der Schule: Aktuelle Körperdiskurse und ihre Empirie. Band V: Sexualität und Macht / [ed] Anja Kraus, Oberhausen: Athena Verlag, 2012, 109-132 p.Chapter in book (Refereed)
Abstract [de]

Wenn es um “Sexualität und Macht” im Kontext von „Körperlichkeit in der Schule“ geht, so kann dies an sexuellen Missbrauch[1] in pädagogischen Einrichtungen denken lassen.

Damit verbundene pädagogische Problemstellungen sollen in diesem Beitrag Thema sein.

Überdies kann der Titel “Sexualität und Macht” als ein Hinweis auf Michel Foucault gelesen werden, der die menschliche Sexualität als ein Ergebnis von Diskursen interpretiert, die sich sowohl kollektiv als auch in der Einzelperson entwickeln und in denen soziale In- und Exklusionen vorgenommen werden. Diskurse sind nach Foucault (1978) weitgehend unpersönliche Prozesse der Meinungsbildung und die Grundlage für alles, was wir für richtig, für vernünftig und für wahr halten. Er geht davon aus, dass uns Diskurse als Formen der sozialen Kontrolle sowie als soziale Anforderungen und Normierungen nicht nur kognitiv leiten, sondern dass sie sich auch in die menschliche Körperlichkeit einschreiben. Indem sie unsere Dispositionen mitbestimmten und gesellschaftlich vermittelte Gefühle, Bewertungen, moralische Grundsätze, Beurteilungsmaßstäbe und Routinen herausbildeten, seien die Diskurse direkt mit einer Konstituierung sozialer Macht verbunden. Sie seien zentrale Machtfaktoren und überhaupt die wirksamsten aller Machtinstrumente.

[1] Das Wort «Missbrauch» setzt fälschlicherweise einen möglichen richtigen (sexuellen) Gebrauch von Kindern voraus. Es besitzt daher in Hinblick auf das Opfer eine stigmatisierende Wirkung. - Es gibt eine ganze Reihe anderer Begriffe für den sexuellen Übergriff eines Erwachsenen auf ein Kind. Bange & Körner (2002) führen neben «sexueller Missbrauch» «sexuelle Gewalt», «sexuelle Ausbeutung», «sexuelle Nötigung», «sexuelle Misshandlung» auf. Andere verwandte Begriffe sind «sexuelle Handlungen», «Inzest» u.a.. Allerdings weisen alle diese Begriffe genauso Unschärfen auf,

.

 

Place, publisher, year, edition, pages
Oberhausen: Athena Verlag, 2012. 109-132 p.
Series
Pädagogik: Perspektiven und Theorien, Bd. 23
Keyword [de]
Sexualität - Kinder, Erwachsene, Kindheitsforschung
National Category
Pedagogy
Research subject
Pedagogics and Educational Sciences, Pedagogics
Identifiers
URN: urn:nbn:se:lnu:diva-37195ISBN: 978-3-89896-502-6 (print)OAI: oai:DiVA.org:lnu-37195DiVA: diva2:749177
Projects
Konstituierende Leiblichkeit als pädagogisches Prinzip
Available from: 2014-09-23 Created: 2014-09-23 Last updated: 2017-01-16Bibliographically approved

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Kraus, Anja
Pedagogy

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