In der ehemaligen DDR war keine Kunstart so eng mit der politischen Sphäre verbunden, wie die Literatur. Sie war nämlich sowohl Werkzeug als auch Übermittler von der Ideologie und den Richtlinien der staatstragenden Partei, der SED, und gleichzeitig war sie die von derselben Partei am strengsten bewachte Kunstform. Der Artikel schildert die Bedingungen, in denen die Literatur der DDR sich befand, um nach den Eckdaten zur Wende einige der Themenbereiche einzukreisen, die sich nach 1989 in der Literatur herausgeschält haben.