Soziale Arbeit vollzieht sich nicht nur lokal, sondern hat zunehmend auch internationale Dimensionen – sei es in dem Anwerben von Fachkräften aus anliegenden Grenzgebieten oder in dem Vergleich von Gesetzen und Konzepten. Insbesondere in den Hilfen für Menschen mit Behinderungen liegt in Schweden im europäischen Vergleich eine Selbstverständlichkeit zugrunde, an die andere Länder (so auch Deutschland) bei weitem noch nicht heranreichen. Das betrifft nicht nur die Assistenzdienste, sondern auch die Akzeptanz in der Bevölkerung und die sich daraus ergebenden „inklusiven“ Aspekte. Daher haben wir den nachfolgenden Text von zwei schwedischen Kolleginnen in dieses Buch mit aufgenommen, um eine Möglichkeit des Vergleiches zu haben.